Wann ein Produkt im Katalog steht, wie Abos, Abrechnung und Zahlung laufen und was Pausieren und Entfernen bewirken.
Ein öffentliches Produkt steht im Katalog, sobald Stripe deine Angaben bestätigt hat und deine USt-IdNr. als gültig geprüft ist. Bis dahin steht in deiner Produktliste, worauf es wartet. Antwortet deine API bei unserer Erreichbarkeitsprüfung dreimal in Folge nicht oder mit einem Fehler ab 500, nehmen wir das Produkt aus dem Katalog. Antwortet sie wieder, steht es von selbst wieder darin. Bestehende Abos berührt das nicht.
Ein öffentliches Produkt steht im Katalog und lässt sich abonnieren. Ein privates Produkt steht nicht im Katalog, neue Abos sind nicht möglich; wer es schon abonniert hat, ruft es weiter auf. Ein pausiertes Produkt kann niemand aufrufen, auch nicht aus einem bestehenden Abo, bis du es fortsetzt. Die Abos bleiben dabei bestehen. Deine Käufer werden nicht benachrichtigt; ihre Aufrufe bekommen die Antwort „nicht gefunden“. Fortsetzen stellt das Produkt wieder so her, wie es vorher war, öffentlich oder privat. Öffentlich oder privat wählst du im Produktformular unter „Sichtbarkeit“. Pausieren und Fortsetzen findest du in deiner Produktliste unter „⋯“. Gesperrt wird ein Produkt nur von MeterGate; du kannst es dann weder bearbeiten noch pausieren noch entfernen. Begründung und Widerspruch findest du unter „Maßnahmen und Begründungen“.
Ein Abo schließt der Käufer mit MeterGate. Gezählt wird jeder Aufruf, dessen Antwort deine API liefert und wir dem Käufer zustellen, auch mit einem Status von 400 bis 499. Fehler ab 500, Zeitüberschreitungen und Antworten, die wir nicht zustellen können, zählen nicht. Wir rechnen in der Regel nach jedem Kalendermonat ab: Der Käufer bekommt eine Rechnung, du bekommst eine Gutschrift über deinen Anteil. Das gilt für jedes Produkt gleich, ob öffentlich, privat oder pausiert, und auch für Aufrufe aus der Zeit vor dem Entfernen. Einen neuen Preis berechnen wir ab dem nächsten Aufruf, auch in bestehenden Abos. Ein Abo endet, wenn der Käufer es kündigt oder sein Konto geschlossen wird. Du selbst kannst ein Abo nicht beenden.
Bei der Abrechnung zahlt der Käufer direkt auf dein Stripe-Konto, und MeterGate behält davon seinen Teil ein. Auf dein Bankkonto zahlt Stripe nach seinem eigenen Plan aus. Kommen bei einem Käufer in einem Monat weniger als 0,50 € zusammen, ziehen wir den Betrag mit einem späteren Monat ein, spätestens am Ende des fünften Folgemonats; was dann einschließlich Umsatzsteuer noch unter 0,50 € liegt, erlischt. Zahlt ein Käufer nicht, bekommst du für diese Aufrufe nichts; MeterGate schießt nichts vor. Wie viel ein Käufer bis zur nächsten Abrechnung offen haben darf, bestimmst du mit dem Kreditlimit unter „Erweiterte Optionen“. Ist es erreicht, lehnen wir seine weiteren Aufrufe bis zur nächsten Abrechnung ab. Ein geändertes Kreditlimit gilt für neue Abos; bestehende behalten das Kreditlimit, mit dem sie geschlossen wurden.
Entfernen kannst du ein Produkt erst, wenn kein Abo mehr läuft. Solange ein Käufer es abonniert hat, läuft sein Vertrag über dieses Produkt. Bis dahin kannst du es pausieren: Dann kann es niemand mehr aufrufen, und es fällt nichts mehr an. Als laufend zählt auch ein gesperrtes Abo, etwa nach einer fehlgeschlagenen Zahlung des Käufers; es lebt wieder auf, sobald der Grund behoben ist. Entfernen lässt sich nicht rückgängig machen. Das Produkt verschwindet aus dem Katalog, lässt sich nicht mehr aufrufen, und der Schlüssel deiner API wird gelöscht. In deiner Produktliste steht es danach unter „Entfernte Produkte“. Seine Adresse bleibt reserviert, damit kein anderes Produkt Aufrufe bekommt, die für deins gedacht waren. Löschen lässt sich ein Produkt nicht, weil Aufrufe, Abrechnungen und Belege daran hängen und wir sie für die gesetzliche Frist aufbewahren.